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Grünes Licht für die Einführung der Schulsozialarbeit

Im Rahmen einer CAS-Arbeit hat Donat Gächter, stellvertretender Schulleiter der Oberstufe Huttwil, die Grundlagen für den Entscheid bezüglich Einführung von Schulsozialarbeit erarbeitet. Der Gemeinderat hat der Einführung von Schulsozialarbeit im Umfang von 40 % im Grundsatz zugestimmt. Umliegende Gemeinden haben ebenfalls ihr Interesse konkret angemeldet. Nun können die Umsetzungsarbeiten beginnen.

Der Wandel in der Gesellschaft ist längst in den Schulen angekommen. Veränderte Werte, Kinder aus Familien mit anderem kulturellen Hintergrund oder Kinder aus Familien in schwierigen Situationen haben die Rahmenbedingungen für den Unterricht stark verändert. Lehrkräfte müssen vermehrt ihre Ressourcen für die Bewältigung von Problemen wie Mobbing, Gewaltauswirkungen, usw. einsetzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass die Unterrichtsziele erreicht werden.

Unterstützung für Kinder, Lehrkräfte und Eltern
Diese Herausforderungen sind schweizweit in den Schulen angekommen und haben die Gemeinden zum Handeln veranlasst. Denn sie sind es, die für Schulsozialangebote zuständig sind. Derzeit hat mehr als die Hälfte aller Berner Schulkinder Zugang zu Angeboten der Schulsozialarbeit. Der Schwerpunkt der Schulsozialarbeit liegt in der Beratung und Unterstützung der Schulkinder. Weiter können Lehrkräfte und Eltern Unterstützung in schwierigen Situationen erwarten. Die Schulsozialarbeit hat nebst diesen reaktiven Elementen jedoch auch den Auftrag, präventiv zu wirken und unerwünschtes Verhalten in den Schulen zu thematisieren. Damit sollen mögliche Probleme vermieden oder zumindest früh erkannt werden.

3-jährige Pilotphase mit Beteiligung der umliegenden Gemeinden
Im Rahmen der Grundlagenerhebung hat Donat Gächter anhand von konkreten, jedoch anonymisierten Beispielen aufgezeigt, dass die Schulsozialarbeit auch in Huttwil und den umliegenden Gemeinden nötig ist. Weiter wurde bei den umliegenden Gemeinden das Interesse an einer gemeinsamen Lösung abgeklärt. Diese Anfragen sind, soweit bereits konkrete Rückmeldungen vorliegen, ausnahmslos positiv ausgefallen.
Der Kanton empfiehlt aufgrund der Schülerzahl (ca. 650) und den Erfahrungswerten aus anderen Gemeinden die Schaffung einer 80-% Stelle. Die Bildungskommission hat dem Gemeinderat vorgeschlagen, die Schulsozialarbeit während einer Pilotphase von 3 Jahren mit einem Stellenumfang von 40 % zu starten. Bei verbindlichen Zusagen der umliegenden Gemeinden kann der Umfang der Stelle entsprechend erhöht werden. Die Bildungskommission geht, nach Abzug des Kantonsbeitrags, von jährlichen Nettokosten von CHF 50'000 für die Gemeinde Huttwil aus

Umsetzungsarbeiten können gestartet werden
Mit dem Grundsatzentscheid ist die Arbeit von Bildungskommission und Schulleitung bei weitem nicht abgeschlossen. Vor der Ausschreibung der Stelle ist die Zusammenarbeit mit den interessierten Gemeinden auf vertraglicher Basis konkret zu regeln. In diesem Vertrag wird insbesondere festgelegt, wie der Auftrag des Schulsozialarbeiters oder der Schulsoziarbeiterin konkret aussieht, wie die Leistungen für die beteiligten Gemeinden erfasst werden und wie die Kosten aufgeteilt werden. Dies bildet die Basis für die Erarbeitung von Stellenbeschreibung und Pflichtenheft und ebenfalls für den konkreten Stellenbeschluss. Liegen diese Unterlagen vor, kann die Stelle zur Besetzung ausgeschrieben werden. Analog der Zusammenarbeit im Bildungswesen mit den anderen Gemeinden übernimmt Huttwil die Gesamtverantwortung und die damit verbundenen administrativen Aufgaben. Die neue Stelle wird der Gesamtschulleiterin unterstellt sein. Der konkrete Einführungstermin hängt davon ab, wie rasch die nötigen Unterlagen erarbeitet und verabschiedet werden können. Die Bildungskommission hat sich zum Ziel gesetzt, die 3-jähige Pilotphase spätestens am 1. Januar 2020 starten zu können.



Datum der Neuigkeit 30. Nov. 2018
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