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Erster Coronavirus Fall in der Schweiz im Kanton Tessin - Massnahmen des Kantons Bern

Angesichts der rasch zunehmenden Coronavirus-Fälle in Norditalien befindet sich auch der Kanton Bern seit dem vergangenen Wochenende im Zustand einer erhöhten Bereitschaft.
Das BAG informierte heute 25.02.2020 über den ersten Coronavirus Fall in der Schweiz im Kanton Tessin. Mitteilung des BAG.
Die Behörden und das Gesundheitswesen haben die Vorkehrungsmassnahmen in den letzten Tagen weiter intensiviert und sind auf ein Auftreten von Coronavirus Fällen im Kanton Bern vorbereitet.

Trotz des ersten Coronavirus Falls in der Schweiz ändern sich die empfohlenen Massnahmen nicht. Die Bevölkerung kann mit der Umsetzung der Hygienemassnahmen einen wesentlichen Beitrag zum eigenen Schutz leisten:

  • Sich die Hände regelmässig und gründlich mit Wasser und Seife waschen

  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben

  • Beim Husten und Niesen Mund und Nase mit einem Taschentuch bedecken oder in die Armbeuge husten bzw. niesen

  • Papiertaschentücher verwenden und nach Gebrauch entsorgen

Vorbereitungsmassnahmen auf Ebene der Gemeinden

Die Gemeinden sind gehalten, die Bevölkerung bei Anfragen auf die Informationen des BAG hinzuweisen und zu ermahnen, die Hygienemassnahmen umzusetzen. Im Weiteren sollten die Gemeinden die Kontinuitätsplanung für die Erbringung der eigenen Dienstleistungen überprüfen oder erstellen, für den Fall, dass es in einer späteren Phase Einschränkungen im öffentlichen Leben, z.B. Reduktion des öffentlichen Transportes, Einschränkungen oder Wartezeiten bei der Lebensmittelversorgung geben sollte. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass derzeit weder vom Bund noch vom Kanton solche Massnahmen in Erwägung gezogen werden.

Informationen zur Vorbereitung finden sie auf der Infoplattform des Amtes für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär und in den dort verfügbaren Informationen zu den Aufgaben der Gemeinde im Fall einer Epidemie / Pandemie (https://www.bevoelkerungsschutz.sites.be.ch/bevoelkerungsschutz_sites/fr/index/leitfaden_notfallplanungen/leitfaden_notfallplanungen/gefahren_zivilisation/epidemie_pandemie.html ).

Quarantäneplätze in Prêles

Seit dem 24. Februar 2020 könnte im ehemaligen Jugendheim von Prêles innerhalb von wenigen Stunden ein Zentrum mit Quarantäneplätzen in Betrieb genommen werden. Allerdings ist derzeit keine Quarantäne geplant oder zu erwarten. Das Zentrum ist zunächst für die Unterbringung von bis zu 40 Personen vorbereitet. Wenn es die Situation erfordert, kann die Kapazität erhöht werden. In Prêles einquartiert werden könnten beispielsweise Touristengruppen, die mit dem Bus unterwegs sind, oder Menschen, die vom EDA aus einem Land zurückgeführt werden, das vom Coronavirus betroffen ist.

Wenn der Kanton eine Quarantäne verhängen muss, können die Personen nicht wählen, ob sie diese in Prêles oder bei sich zu Hause verbringen. Menschen mit Symptomen der Coronakrankheit (Covid-19) werden normalerweise in einem Krankenhaus unter Quarantäne gestellt. Menschen ohne Symptome, die vertrauenswürdig sind und keinen engen Kontakt zu anderen Menschen haben, verbringen die Quarantäne normalerweise in ihren Wohnungen oder Häusern. Nur Menschen, die eine organisierte und überwachte Quarantäne benötigen, werden im Zentrum von Prêles untergebracht. Es würde ein Überwachungssystem eingerichtet, damit sie sich nicht frei auf dem Areal bewegen können.

Wenn wir die Quarantänestation aktivieren, werden alle betroffenen Stellen (Sanität, Feuerwehr, Polizei) darüber informiert. Bei einem medizinischen Notfall können sich die Betreiber des Zentrums an die Nummer 144 wenden, mit dem Hinweis, dass die Quarantänestation betroffen ist. Dasselbe gilt für Brandnotfälle oder polizeiliche Notfälle.

Da die Lage sich laufend ändern kann, empfehlen wir, sich regelmässig auf der Webseite des BAG zu informieren (www.bag.admin.ch/2019-ncov) und auch die Bevölkerung bei Anfragen darauf zu verweisen. Das BAG aktualisiert Informationen für die Schweiz laufend.

Für die Bevölkerung steht ebenfalls die BAG-Hotline zur Verfügung: Telefonnummer: +41 58 463 00 00. Diese wird aktuell in allen Landessprachen verstärkt.

 

 

 



Datum der Neuigkeit 6. Feb. 2020
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