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Geschichte Huttwils in Kurzfassung

900 - 1982

Zum ersten Mal begegnen wir dem Namen "Huttwil" in einer Urkunde des Klosters St. Gallen aus der Mitte des 9. Jahrhunderts.

Der alemannische Siedler, auf den sich der Ortsname "Huttwil" bezieht, muss "Hutto" oder "Hutti" geheissen haben.

Um das Jahr 1000 stiftete ein burgundischer König in Huttwil die erste Kirche.

Graf Rudolf von Habsburg befestigte um 1265 den bisher offenen Ort Huttwil zur eigentlichen Stadt. Huttwil hat jetzt Mauern und Türme und nennt sich ab 1313 offiziell Stadt. Es wird regiert durch einen Schultheissen und zwölf Räte.

Seit 1467 sind unsere bedeutenden Märkte nachgewiesen.

Zur Zeit des Laupenkrieges wurde Huttwil von einer besonders schweren Heimsuchung betroffen. Bern hatte nach seinem Sieg bei Laupen seine Waffen einige Zeit ruhen gelassen, rückte dann aber im Frühling 1340 wieder ins Feld. Eine Abteilung unter Johannes von Bubenberg zog vor Huttwil und richtete die Ortschaft durch Feuer fast zugrunde.

Im Jahr 1408 verkauften die damaligen gemeinsamen Besitzer, der Ritter von Grünenberg und Burkhard von Sumiswald, Huttwil an die Stadt Bern.

Kurz nach der Reformation brannte Huttwil im Jahre 1534 zum zweiten Mal nieder. Die Pfarrfrau soll beim "Kücheln" das Feuer verursacht haben.

Zur Zeit des Bauernkrieges stand Huttwil eindeutig auf der Seite der Aufständischen. Hier fand auch die grosse Landsgemeinde der unzufriedenen Bauern unter der Leitung des Bauernkönigs Niklaus Leuenberger am 13. Mai 1653 statt. Zur Strafe verlor die Ortschaft nach verlorenem Krieg Tortürme und Ringmauern. Dem berntreuen Schultheissen Blau musste in Fronarbeit ein neues Steinhaus (das alte wurde während den Wirren angezündet) errichtet werden. Dieser Bau ist uns erhalten geblieben. ("Alte Krone", Schultheissenstrasse 2)

Turbulente Zeiten brachte den Huttwiler auch die Villmergen-Kriege von 1656 und 1712. Huttwil spielte bei beiden Schlachten als Grenzstadt eine wichtige Rolle. Dies wiederholte sich während den Freischarenzügen von 1844 und 1845. Auch während dem Sonderbundkrieg biwakierten eine starke Abteilung Soldaten in Huttwil.

Am 9. Juni 1834 verbrannte Huttwil zum dritten Mal. Ein Blitzschlag in die Zehntenscheune war die Brandursache. 44 Gebäude, darunter die Kirche und das Rathaus wurden ein Raub der Flammen. 377 Menschen verloren ihr Obdach. Aufgebaut wurde Huttwil durch den ortsansässigen Baumeister Bächler. Er entwarf den Plan für das Städtchen, die Kirche, das Pfarrhaus, das Rathaus und das Schulhaus.

Huttwil, im Januar 1982 / Urs Burkhardt


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